Alle Artikel in: Medien & Journalismus

Vortrag: Auf der Flucht – Frauen und Migration

Im Jahr 2016 habe ich die Ausstellung „Auf der Flucht – Frauen und Migration“ für den Lagois-Wettbewerb des EPV kuratiert. Seither ist die Wanderausstellung in ganz Deutschland unterwegs. Sie kann von Galerien, Gemeinden, Bildungseinrichtungen ausgeliehen werden. Viele Einrichtungen nutzen die Ausstellung, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Sie organisieren ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Aktionen und Events. Am 20. Oktober 2018 wurde ich eingeladen, die Ausstellung im Rathaus von Schweinfurt zu eröffnen. Mehr als 100 Gäste kamen zur Ausstellungseröffnung. Auch hier gab es ein wunderbares Begleitprogramm, das vom Integrationsbeirat der Stadt Schweinfurt organisiert wurde. Zur Ausstellung „Auf der Flucht“ Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen ­– derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ präsentiert das Werk von neun Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl. Sonja Hamad: Jin – Jiyan – Azadi: Frauen, Leben, Freiheit, Erol Gurian: Bekaa Blues – …

James Williams

Interview mit James Williams über Freiheit im Netz

James Williams kennt Google von Innen. Zehn Jahre hat er als Entwickler bei dem Weltkonzern gearbeitet. Dann wecheselte er die Seiten, weil er nicht mehr mitmischen wollte. Heute tritt er ein für eine Ethik des Netzes. Im exklusiven Sonntagsblatt-Videointerview erklärt er, wie wir die „Aufmerksamkeits-Falle“ des Internets überwinden können. Ein anderes Projekt, an dem James Williams beteiligt ist: Das „Center for Humane Technology“. Unter anderem hat dieses Zentrum verschiedene Tipps entwickelt, wie wir aus der Aufmerksamkeitsfalle der Smartphones herausfinden. In meinem Artikel gebe ich 6 Tipps, wie wir wieder die Macht über unsere Handy gewinnen. Ausprobieren.

re:publica 2018: Wie wir das Netz zurückerobern

Die re:publica 2018 in Berlin ist ein guter Gradmesser für die Stimmung im Netz. Und die schwankt zwischen Euphorie und Depression. Die Macher der Veranstaltung setzten zwei besondere Schwerpunkte: Einerseits luden sie viele Akteure ein, die nach Alternativen suchen für die Plattformen und die maximale Monetarisierung, die derzeit weiter und weiter getrieben wird. Zum anderen suchten sie den Kontakt zu einem Kontinent, der in Sachen Internet nur selten im Mittelpunkt der Berichterstattung steht: Afrika. Das hat mich umso mehr gefreut, als dass wir gerade einen Monat die Medienstipendiatin Irene Mbakilwa aus Tansania zu Besuch in der Sonntagsblattredaktion (hier der Link zum Programm und ihren Beiträgen) hatten. Meine Bilanz zur re:publica 2018 in Berlin gibt es hier zu lesen.

Infografiken für kleine Redaktionen

Kleinere Redaktionen mit einem starken inhaltlichen Fokus auf ein Spezialthema sind oft vergeblich auf der Suche nach geeignetem lizenzfreiem Bildmaterial oder Infografiken. In Bezug auf Fotos werden die Redaktionen inzwischen in der Regel fündig – dank Plattformen wie Pexels oder Pixelio. An die Gestaltung eigener Infografiken trauen sich kleine Redaktionen jedoch bislang oft nicht heran. Das ist bedauerlich, denn eine gute Infografik hilft dabei,  komplexe Zusammenhänge zu verstehen und zu veranschaulichen. In der Sonntagsblatt-Redaktion haben wir daher begonnen, zu ausgewählten Themen eigene Infografiken anzufertigen. Eine Auswahl dieser Infografiken – die übrigens alle kostenlos heruntergeladen und verwendet werden dürfen – findet sich hier.

Alexandra Borchardt

Digitalisierung & Journalismus

Wohin steuert der Journalismus? Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, wie sich die Medienwelt – und insbesondere der Journalismus – verändert. Vor wenigen Wochen fanden die Medientage in München statt. Mein Eindruck: Zwar wächst die Macht der Plattformen wie Google und Facebook weiter. Doch reagieren Online-Redaktionen inzwischen mit neuen Modellen und Konzepten, die sich sehen lassen können. Trends im Journalismus 2017 Bei den 31. Medientagen Ende Oktober 2017 unter dem Titel »Media, Trust, Machines« ging es vor allem um das Thema Vertrauen. Natürlich habe ich von dem dreitägigen Programm mit rund 500 Speakern nur einen kleinen Ausschnitt mitbekommen. Die wichtigsten Trends im Journalismus 2017 fasse ich in diesem Artikel zusammen. In Deutschland ist nur jeder Dritte bereit, für Online-Nachrichten zu zahlen. Die wichtigsten Ergebnisse des „Reuters Digital News Report 2017“ können hier nachgelesen werden. Als besonderes Schmankerl gibt es ein Video-Interview mit Alexandra Borchardt, die am Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford als Director of Strategic Development arbeitet.

Reisestipendium Brasilien - Stipendium Journalismus und Religion

Storytelling: Stipendienreise Brasilien

Wie sehen Religionen und Konfessionen in Brasilien aus? Wie engagiert sich die bayerische evangelische Landeskirche mit Kooperationen? Welche Bedeutung haben die Pfingstkirchen? Und wie steht es um diakonische Projekte? Im Oktober 2016 haben wir im EPV mit dem Programm für Medienschaffende „Journalismus & Religion“ das erste Reisestipendium nach Brasilien organisiert. Zehn JournalistInnen waren rund zehn Tage im Süden des Landes unterwegs. Ihre Berichte und Eindrücke schildern sie nun auf der Webseite „unterwegs“. Unterwegs: Religionen in Brasilien Die Website „unterwegs“ ist ein Kooperationsangebot von Mission EineWelt, dem Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (MEW), und dem Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. (EPV). Stipendienprogramm Journalismus & Religion 2016 wurde das Stipendienprogramm „Journalismus und Religion“  ins Leben gerufen, das die Wahrnehmung und das Verständnis für das Thema Religionen schärfen und den Austausch zwischen Medienschaffenden verschiedener Länder stärken soll. Gemeinsam mit Mission EineWelt werden Begegnungen in die Partnerkirchen in Lateinamerika, Afrika und Asien organisiert, in denen ein Austausch stattfindet.