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Meetup DigitaleKirche

Netzwerk #DigitaleKirche

Agiles arbeiten in großen Organisationen im Nonprofitbereich – wie Kirchen oder Vereine – stellt sich nicht von selbst ein. Aber es gibt durchaus die Möglichkeit, dies einzuüben. Die wichtigste Lektion lautet: Machen. Deshalb habe ich zusammen mit Christoph Breit von der bayerischen Landeskirche ein neues Netzwerk für die #digitalekirche in Bayern gegründet. Einmal im Monat laden wir ein zu einem „Meetup DigitaleKirche„. Die ersten Treffen haben wir genutzt, um die Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Um zu verstehen, zu hören und zu evaluieren, welche Nöte, Probleme oder Schwierigkeiten sie haben. Aus den ersten Treffen haben sich relativ schnell wichtige Themen herauskristalliert. So gibt es einen großen Bedarf nach Schulungen, Seminaren, Workshops und Austausch im Bereich Digitales. Als erste Antwort darauf habe ich mit meinem Team vom Sonntagsblatt eine Fortbildungsreihe ins Leben gerufen. Zehn Termine, zehn Schulungen zu Social Media Die Seminarreihe bietet an zehn Terminen die Chance, sich zu informieren – über Facebook und Instagram, Schreiben für das Web oder Pressemitteilungen, Fotografieren mit dem Smartphone und anderen Themen. Die Meetups werden nun thematisch fortgesetzt. …

Digitale Kirche Thesen

Empfehlungen für die #digitalekirche

Innovation macht Spaß – vor allem, wenn so unterschiedliche Menschen zusammenkommen wie beim ersten Barcamp Kirche in Süddeutschland, das im November 2019 im Wizeman Space in Stuttgart stattfand. Dort diskutierten rund 80 TeilnehmerInnen über den digitalen Wandel. Zum Auftakt gab es verschiedene Impulsvorträge. Ich habe mich sehr gefreut, über unsere Erfahrungen mit der Digitalisierung im Evangelischen Presseverband für Bayern (EPV) berichten zu können. Wir haben vor fünf Jahren mit dem Digitalisierungs- und Transformationsprozess unseres Medienhauses begonnen – und werden immer häufiger für die Beratung von Einrichtungen hinzugezogen. Im Sonntagsblatt habe ich die wichtigsten Tipps und Empfehlungen für die Digitalisierung von kirchlichen Einrichtungen zusammengefasst.

Johanna Haberer ist Mitglied der Datenethikkommission

Wo bleibt die Seele? Die Theologin Haberer über die Datenethikkommission

Theologieprofessorin Johanna Haberer ist Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung, die bis Oktober 2019 Leitlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien entwickeln soll. Ich habe die Theologin gesprochen und sie gefragt, wie die Kommission arbeitet – und was sie erreichen will. Haberer warnt davor, dass die Rechenmaschinen und die dahinterstehenden kapitalistischen Interessen die Menschen ausweiden könnte. „Hier müssen wir die Seele der Menschen schützen und ein paar rote Linien ziehen. Wir müssen angesichts der Vermessung der Welt durch computergetriebene Rechnungen in der Theologie überhaupt wieder lernen, von der Seele des Menschen zu sprechen“, sagte Haberer. Weiterlesen – in unserem Dossier „Digitalisierung“ im Sonntagsblatt. Das Video-Interview kann hier angesehen werden:

Magazin Grüß Gott

Grüß Gott – Magazin für Urlauber in Bayern

Es ist dieser besondere Moment, der uns im Gedächtnis bleibt: Ein reich geschmückter Altar in einer der evangelischen Markgrafenkirchen in Bayern. Das Gefühl von Freiheit und Entspannung, wenn wir nach einer langen Etappe einer Pilgerwanderung die Wanderschuhe ausziehen. Der kurze Augenblick des Innehaltens, wenn wir einen Sonnenaufgangsgottesdienst auf einem Berggipfel feiern. Diese Momente einzufangen – darum geht es in dem Urlaubermagazin „Grüß Gott“ der bayerischen Landeskirche, das wir im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. produzieren. Auf knapp 40 Seiten begeben sich unsere Redakteurinnen und Redakteure auf Entdeckungsreise durch das evangelische Bayern – und bringen erstaunliche, wunderbare und manchmal auch bedrückende Geschichten mit. Mal besuchen wir eine Jodel-Lehrerin oder einen Posaunenchor, mal geht es in ein evangelisches Kloster oder zu einer Autobahnkirche. Wir treffen Pfarrerinnen und Pfarrer auf der Alm und am Gipfel, am See und auf dem Campingplatz. Wir sprechen mit geflüchteten Jugendlichen, die eine neue Heimat gefunden haben oder besuchen die KZ Gedenkstätten in Flossenbürg oder Dachau. Es bereitet viel Freude, gemeinsam mit dem landeskirchlichen Beauftragten für Tourismus, Thomas Roßmerkel, nach neuen Themen zu …

Dossier zum Reformprozess der bayerischen Landeskirche

Die bayerische Landeskirche hat 2016 einen umfassenden Reformprozess beschlossen. Seither wurden über 100 Informationsveranstaltungen durchgeführt, Arbeitsgruppen eingerichtet und etliche Papiere und Dokumente angefertigt. Im April 2018 sollen auf der Synode in Schwabach die ersten Ergebnisse und Ideen vorgestellt werden. Unser Redaktionsteam von Sonntagsblatt.de hat den Reformprozess journalistisch begleitet – mit Interviews, Videos, Hintergrundberichten und einer Infografik. Die Gründe für den Reformprozess sind vielfältig. Einerseits verliert die evangelische Kirche  mehr Mitglieder als sie hinzugewinnt. Zugleich schrumpft sie aufgrund des demographischen Wandels – und der Kirchenaustritte. Der Reformprozess ist basisdemokratisch angelegt und versucht, so viele Menschen und Gremien zu beteiligen, wie möglich. Ob das geht und wie das aussieht, haben wir in unseren Berichten untersucht.   Alle Artikel zum Reformprozess »Profil & Konzentration« der bayerischen Landeskirche stehen im Dossier www.sonntagsblatt.de/puk