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Magazin Grüß Gott

Grüß Gott – Magazin für Urlauber in Bayern

Es ist dieser besondere Moment, der uns im Gedächtnis bleibt: Ein reich geschmückter Altar in einer der evangelischen Markgrafenkirchen in Bayern. Das Gefühl von Freiheit und Entspannung, wenn wir nach einer langen Etappe einer Pilgerwanderung die Wanderschuhe ausziehen. Der kurze Augenblick des Innehaltens, wenn wir einen Sonnenaufgangsgottesdienst auf einem Berggipfel feiern.

Diese Momente einzufangen – darum geht es in dem Urlaubermagazin „Grüß Gott“ der bayerischen Landeskirche, das wir im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. produzieren. Auf knapp 40 Seiten begeben sich unsere Redakteurinnen und Redakteure auf Entdeckungsreise durch das evangelische Bayern – und bringen erstaunliche, wunderbare und manchmal auch bedrückende Geschichten mit.

Mal besuchen wir eine Jodel-Lehrerin oder einen Posaunenchor, mal geht es in ein evangelisches Kloster oder zu einer Autobahnkirche. Wir treffen Pfarrerinnen und Pfarrer auf der Alm und am Gipfel, am See und auf dem Campingplatz. Wir sprechen mit geflüchteten Jugendlichen, die eine neue Heimat gefunden haben oder besuchen die KZ Gedenkstätten in Flossenbürg oder Dachau.

Es bereitet viel Freude, gemeinsam mit dem landeskirchlichen Beauftragten für Tourismus, Thomas Roßmerkel, nach neuen Themen zu suchen und das Heft mit seinen Bilderstrecken, Interviews und Reportagen zu entwickeln. Seit einigen Jahren erscheint das Magazin immer im Februar und wird auf der Tourismusmesse „free“ in München präsentiert.

Tutzinger Thesen

Tutzinger Thesen: Multimedia-Storytelling

Zu meinen Aufgaben gehört es, Einrichtungen bei der Digitalisierung zu unterstützen und zu beraten. Für die Evangelische Akademie Tutzing habe ich mit unserem Team im Evangelischen Presseverband (EPV) ein neues multimediales Format entwickelt. Ausgangspunkt war die Frage, wie ein Print-Magazin eine Online-Erweiterung im Netz finden kann.

Das neu entwickelte Format „Tutzinger Thesen“ verbindet Online-Storytelling mit einem Printprodukt. Für die Online-Geschichten begleiten Redakteurinnen und Redakteure ausgewählte Tagungen der Akademie – im Vorfeld und Nachgang der Tagungen. Damit entsteht eine umfangreiche Themensammlung im Netz.

Multimedia-Storytelling für Online

Das Multimedia-Storytelling-Format der „Tutzinger Thesen“ verbindet Fotografie, Audio, Infografiken und Bewegtbild. Die ReferentInnen kommen ausführlich zu Wort, Experteninterviews ergänzen die Tagung, und ein Bericht fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Ein Bookazine fasst die wichtigsten Thesen zusammen – und liegt für die Gäste als Lektüre aus.

Der Projektzeitraum war begrenzt auf zwei Jahre. Im Folgenden findet sich die Auflistung aller Tutzinger Thesen:

Kunst in Zeiten des Krieges – Fakten zum Weltkulturerbe April 2016

Kunst in Zeiten des Krieges – KünstlerInnen April 2016

Kunst in Zeiten des Krieges – Kulturerbe – Interviews April 2016

Reformation, Kultur, Religion, Gesellschaft Juli 2016

Reformation, Kultur, Gesellschaft, Religion: Interviews September 2016

Gewalt – Entgrenzungen und Einhegungen November 2016

Ökodorf: Weltflucht oder Zukunftslabor? März 2017

Ökodörfer und ökologische Wohnprojekte in Deutschland Mai 2017

Widerstand – die Kunst der Revolte Juni 2017

Widerstand: Experten im Interview Juli 2017

Kanzelrede der Evangelischen Akademie Tutzing – 20 Jahre Predigten von Laien in der Münchner Erlöserkirche Oktober 2017

70 Jahre Evangelische Akademie Tutzing Oktober 2017

Helden unserer Zeit – Eine Suche in Osteuropa November 2017

Heldinnen und Helden unserer Zeit – Experten im Interview Dezember 2017

Maidan – An Unfinished Revolution Oktober 2018

Fünf Jahre Maidan: Was bleibt von der Revolution? November 2018

Jürgen Schmidhuber über Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz: Interview mit Jürgen Schmidhuber

Künstliche Intelligenz (KI) soll Probleme lösen, die Menschen selbst nicht lösen können. Daran arbeitet der Informatiker Jürgen Schmidhuber mit seinem Institut. Der Direktor des Schweizer KI-Forschungsinstituts IDSIA war als Redner beim 5. Evangelischen Medienkongress in München 2018 zu Gast. Im meinem exklusiven Video-Interview erzählt Schmidhuber, warum er in einen KI-Industriepark investieren würde und wie man Ethik in die Algorithmen bringen kann.

Hier geht es zum Beitrag im Sonntagsblatt.

Das komplette Video-Interview mit Jürgen Schmidhuber könnt Ihr hier anschauen:

Vortrag: Auf der Flucht – Frauen und Migration

Im Jahr 2016 habe ich die Ausstellung „Auf der Flucht – Frauen und Migration“ für den Lagois-Wettbewerb des EPV kuratiert. Seither ist die Wanderausstellung in ganz Deutschland unterwegs. Sie kann von Galerien, Gemeinden, Bildungseinrichtungen ausgeliehen werden.

Viele Einrichtungen nutzen die Ausstellung, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Sie organisieren ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Aktionen und Events.

Am 20. Oktober 2018 wurde ich eingeladen, die Ausstellung im Rathaus von Schweinfurt zu eröffnen. Mehr als 100 Gäste kamen zur Ausstellungseröffnung. Auch hier gab es ein wunderbares Begleitprogramm, das vom Integrationsbeirat der Stadt Schweinfurt organisiert wurde.

Zur Ausstellung „Auf der Flucht“

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen ­– derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ präsentiert das Werk von neun Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl.

Sonja Hamad: Jin – Jiyan – Azadi: Frauen, Leben, Freiheit, Erol Gurian: Bekaa Blues – vom Leben syrischer Flüchtlingsmädchen im Libanon, Heiko Roith: Gesichter Syriens, Maria Litwa: Jesidische Frauen im Irak, Hatice Ogur: Kurdische Frauen im Irak, Emine Akbaba: Syrische Frauen in der Türkei, Sibylle Fendt: Eine Reise durch deutsches Flüchtlings(krisen)land, Nathalie Bertrams: Vergessene Frauen, Frank Schultze: Befreiungsaktion für jesidische Frauen

Infos zur Leih-Ausstellung:

Mit der Leih-Ausstellung können Sie in Ihrer Gemeinde, Bildungseinrichtung oder Galerie zur Diskussion anregen und den Dialog befördern. Die Schau besteht aus 36 hochwertigen Tafeln im Format 60 x 80 cm. Sie wird in einem stabilen Rollkoffer angeliefert und kann schnell auf- und abgebaut werden.

Hier finden Sie alle Ausstellungstermine auf einen Blick.

Nominiert für den Digital Female Leader Award #dfla18

Für mehr Sichtbarkeit von NGOs im Netz engagiere ich mich bei den Digitale Female Leader Awards. Ihr könnt mich jetzt mit einem „Vote“ unterstützen!

#dfla18 #turnthedigitalon

https://digital-female-leader.de/bewerberinnen/rieke-c-harmsen/

Warum ich mich für NGOs stark machen will?

Fehlende IT-Kompetenzen und die fehlende Finanzkraft für IT-Investitionen sind die größten Hindernisse für Vereine und gemeinnützige Organisationen. Wenn der rasante digitale Wandel so weitergeht, könnte es durchaus passieren, dass viele NGOs den Anschluss nicht mehr schaffen – und von der digitalen Bildfläche verschwinden.

Vier Thesen habe ich hier formuliert:

https://www.sonntagsblatt.de/artikel/digitalisierung/medien/digitalisierung-von-ngos-was-zu-tun-ist

James Williams

Interview mit James Williams über Freiheit im Netz

James Williams kennt Google von Innen. Zehn Jahre hat er als Entwickler bei dem Weltkonzern gearbeitet. Dann wecheselte er die Seiten, weil er nicht mehr mitmischen wollte.

Heute tritt er ein für eine Ethik des Netzes. Im exklusiven Sonntagsblatt-Videointerview erklärt er, wie wir die „Aufmerksamkeits-Falle“ des Internets überwinden können.

Ein anderes Projekt, an dem James Williams beteiligt ist: Das „Center for Humane Technology“. Unter anderem hat dieses Zentrum verschiedene Tipps entwickelt, wie wir aus der Aufmerksamkeitsfalle der Smartphones herausfinden. In meinem Artikel gebe ich 6 Tipps, wie wir wieder die Macht über unsere Handy gewinnen. Ausprobieren.

re:publica 2018: Wie wir das Netz zurückerobern

Die re:publica 2018 in Berlin ist ein guter Gradmesser für die Stimmung im Netz. Und die schwankt zwischen Euphorie und Depression.

Die Macher der Veranstaltung setzten zwei besondere Schwerpunkte: Einerseits luden sie viele Akteure ein, die nach Alternativen suchen für die Plattformen und die maximale Monetarisierung, die derzeit weiter und weiter getrieben wird.

Zum anderen suchten sie den Kontakt zu einem Kontinent, der in Sachen Internet nur selten im Mittelpunkt der Berichterstattung steht: Afrika. Das hat mich umso mehr gefreut, als dass wir gerade einen Monat die Medienstipendiatin Irene Mbakilwa aus Tansania zu Besuch in der Sonntagsblattredaktion (hier der Link zum Programm und ihren Beiträgen) hatten.

Meine Bilanz zur re:publica 2018 in Berlin gibt es hier zu lesen.