Alle Artikel in: Kunst & Kultur

Nominiert für den Digital Female Leader Award #dfla18

Für mehr Sichtbarkeit von NGOs im Netz engagiere ich mich bei den Digitale Female Leader Awards. Ihr könnt mich jetzt mit einem „Vote“ unterstützen! #dfla18 #turnthedigitalon https://digital-female-leader.de/bewerberinnen/rieke-c-harmsen/ Warum ich mich für NGOs stark machen will? Fehlende IT-Kompetenzen und die fehlende Finanzkraft für IT-Investitionen sind die größten Hindernisse für Vereine und gemeinnützige Organisationen. Wenn der rasante digitale Wandel so weitergeht, könnte es durchaus passieren, dass viele NGOs den Anschluss nicht mehr schaffen – und von der digitalen Bildfläche verschwinden. Vier Thesen habe ich hier formuliert: https://www.sonntagsblatt.de/artikel/digitalisierung/medien/digitalisierung-von-ngos-was-zu-tun-ist

#walkingfiveseconds

#walkingfiveseconds #fivesecondswalking #artwalk

Streetart wird unterschätzt. Ist es nicht erstaunlich, wie der öffentliche Raum von verschiedenen Menschen gestaltet, ergänzt, erweitert wird? Als Jugendliche habe ich – damals noch mit einer Analog-Kamera – Graffitis und Tags fotografiert. Heute zappe ich die Straßenkunst beiläufig und schnell in mein Smartphone. Wenn ich die Bilder dann anschaue, staune ich über die Ergebnisse und freue mich über diese kleinen Alltagskunstwerke. Seit zwei Jahren arbeite ich nun selbst an einem kleinen Projekt: Alle ein- oder zwei Tage drehe ich einen Clip. Das Video zeigt meine Beine, die Schuhe, den Boden. Fünf Sekunden. Mal ist es eine Wiese, der Asphalt, ein Bordstein, im Herbst raschelt das Laub, im Winter dämpft der Schnee die Schritte. Es ist eine Reise, ohne Ziel, ohne Ankommen. Gehen – und Innehalten. #walkingfiveseconds #fivesecondswalking Ein Beitrag geteilt von Rieke Harmsen (@riekeharmsen) am Feb 4, 2018 um 7:01 PST Ein Beitrag geteilt von Rieke Harmsen (@riekeharmsen) am Feb 3, 2018 um 6:01 PST Ein Beitrag geteilt von Rieke Harmsen (@riekeharmsen) am Jan 31, 2018 um 10:24 PST

Lukaskirche Kunst aus Taiwan

Lukaskirche zeigt Kunst aus Taiwan

Installation & Performance von Wang Te-Yu & Lin Wei-Lung Ein gigantischer Stoffballon füllt den Raum der Lukaskirche: Mit interaktiven Skulpturen hinterfragt die taiwanesische Künstlerin Wang Te-Yu die menschliche Wahrnehmung des Raumes. Stoff, Körper und Materie werden sichtbar und verändern sich. Der weiche, durchsichtige Stoffballon hat eine mysteriöse Ausstrahlung. Der Performance-Künstler Lin Wei-Lung stammt ebenfalls aus Taiwan. Der Künstler interagiert mit der Stoffskulptur und lotet dabei die Grenzen des menschlichen Körpers aus. Luft, Atem und Geist bekommen eine Gestalt in Orgelklängen, Körper und Raum. Die Installation und Performance „Pneuma“ ist eine Kooperation zwischen der St. Lukaskirche München (www.sanktlukas.de) und dem Apartment für Kunst (www.apartmentderkunst.de).Das Projekt wird finanziell unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München. Über das Kunstprojekt berichtete die Süddeutsche Zeitung. Mein Artikel zum Projekt findet sich im Sonntagsblatt. Alle Termine zum Kunstprojekt »Pneuma« St. Lukas, Mittwoch, 20. September, 19.30 Uhr, Vernissage, Rede: Lars Köpsel, Appartment der Kunst St. Lukas, Mittwoch, 4. Oktober bis 15. Oktober, Performance Lin Wei-Lung, alle halbe Stunde St. Lukas, Freitag, 14. Oktober, 19.00 Uhr, Lange Nacht der Münchner Museen St. Lukas, Sonntag, 15. Oktober, 10.00 …

documenta 2017 in Kassel

documenta 14 in Kassel

Die documenta 14 hat alle Besucher-Rekorde gebrochen. Die Veranstalter zählten 891.500 Besucher während der 100 Tage dauernden Ausstellung in Kassel. In Athen seien die Orte der documenta 14 über 339.000 Mal besucht worden, so die Macher. Die Ausstellung sorgte für kontroverse Diskussionen.  Zunächst gab es Beschwerden, warum die Schau in Athen stattfinde. Dann wurde dem künstlerischen Leiter Adam Szymczyk und seinem Team vorgeworfen, die Kunst sei zu politisch, außerdem gab es massive Kritik wegen des Millionendefizits der Schau. Im Juni 2017 war ich in Kassel, um mir ein eigenes Bild von der documenta zu machen. Dabei habe ich mich mit zwei Themen beschäftigt: Der Frage, ob es sich lohnt, die documenta zu besuchen. Hier ein Ausschnitt aus meinem Bericht im Sonntagsblatt, der hier komplett nachgelesen werden kann: Documenta 14 ist größte Kunstschau der Welt Die documenta 14 gilt mittlerweile als größte Kunstschau der Welt, und sie ist zweifellos sehenswert, auch wenn das Unterfangen, alle Werke der 160 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zu erfassen, von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Die documenta ist ausgesprochen …

Katalog_Lagois_2017_Frauen_Migration

Foto-Ausstellung mieten: „Frauen und Migration“

Endlich ist er da, der Katalog zur Foto-Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“!  Es hat lange gedauert – aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. An dem Lagois-Foto-Wettbewerb  2016 des Evangelischen Presseverbands haben über 100 Fotografen teilgenommen. Von den nominierten Fotografinnen und Fotografen haben wir eine kleine Auswahl getroffen. Diese Bilder sind nun in dem knapp 40-seitigen Katalog zu sehen. Ausstellung zum Ausleihen Seit Januar 2017 ist die Ausstellung „Frauen und Migration“ nun auf Wanderschaft. Die Schau kann von Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Galerien ausgeliehen werden. Die Bilder schildern den Alltag der Frauen in den Flüchtlingslagern und die schwierige Suche nach einer neuen Heimat. Die Ausstellung kann bereits ab einem Betrag von 150,- Euro pro Woche zzgl. Umsatzsteuer ausgeliehen werden – inklusive Versicherung und Handling. Wir empfehlen eine Leihdauer von zwei bis vier Wochen. Wir vermitteln auch den Kontakt zu den FotografInnen – für ein Gespräch oder einen Vortrag. Übrigens gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Ausstellungen, die ausgeliehen werden können: Folgende Ausstellungen stehen derzeit zur Verfügung: –    „Toleranz in Comics und Graphic Novels“ –    …

Stipendienprogramm Journalismus & Religion

Journalistenaustausch Brasilien – Deutschland

„Wer Brasilien wirklich zu erleben weiß, der hat Schönheit genug für sein halbes Leben gesehen“ – so resümierte der Schriftsteller Stephan Zweig seine Erfahrungen in Südamerika. Vor einem Jahr haben wir endlich ein langersehntes Projekt aus der Taufe heben können: Das Stipendienprogramm „Journalismus & Religion“. Im Oktober 2016 war ich mit zehn Medienschaffenden für unsere erste Stipendienreise in Brasilien. Mit acht Kolleginnen aus Print, Radio und TV und zwei Illustratorinnen haben wir uns mit dem Thema „Religionen und Religionsgemeinschaften in Brasilien“ beschäftigt. Wir haben viele lutherische Einrichtungen besucht, aber auch eine Pfingstgemeinde oder katholische Kirchen. Die Ergebnisse stellen wir gerade zusammen, sie werden auf einer eigenen Webseite zu sehen sein. Austauschprogramm für Journalisten / Brasilien Der zweite Teil des Stipendienprogramms ist ein Journalistenaustausch. Seit knapp vier Wochen ist Tobias Mathies aus Blumenau in unserer Redaktion. Aus Berlin flog die freie Journalistin Viktoria Morasch für vier Wochen nach Brasilien. Beide berichten in kleinen Blogeinträgen über ihre Erfahrungen im Ausland. Es ist schön, diese Beiträge zu lesen, von der anderen Kultur, fremden Sitten, neuen Erfahrungen und Unterschieden …

Sibylle Kobus: Ausstellung St. Lukaskirche, München

Kunstprojekt Sibylle Kobus

Kunstprojekt in der Münchner Lukaskirche Ein amorphes Gebilde durchzieht den Kirchenraum der evangelischen Kirche St. Lukas. Das Raumkunstwerk „Interzellulare“ der Münchner Bildhauerin Sibylle Kobus verändert die Wahrnehmung und irritiert den Blick der Besucher. Weiche transparente Formen aus Nylon stehen im Kontrast zur klaren Architektur der Kirche. Von 13. Juli bis 4. September 2016 ist die Installation in der Münchner Kulturkirche St. Lukas zu sehen. Die Holzbildhauerin Sibylle Kobus, 1967 in Berlin geboren, will die Umgebung neu erfahrbar machen. Für die Lukaskirche hat sie eine knapp dreißig Meter große Installation erschaffen. Zahlreiche Helferinnen und Helfer haben die riesigen Gebilde aus Nylon in den letzten Wochen geknüpft und im Raum aufgespannt. „Es ist die Lücke zwischen Material und Raum, die mich interessiert“ – Sibylle Kobus Die Künstlerin sucht nach Spannungsfeldern an den Orten, an denen sie die Kunstobjekte installiert. Für ihre Objekte verwendet sie Stühle, Fäden, Bretter, Kisten oder Fundsachen. In der Lukaskirche sind es nun Nylonstrümpfe, die sie knüpft und zu einem Gewebeteppich in der Luft verarbeitet. Alle Termine: St. Lukas, Vernissage, Mittwoch, 13. Juli 2016, …