Alle Artikel in: Medien & Journalismus

Junge in Brasilien

Stipendienprogramm für Medienschaffende

Studienreise und Austauschprogramm für Brasilien: Fast drei Jahre hat es gedauert, bis wir endlich dieses Projekt realisieren konnten. Nun sind wir soweit: Ein Stipendienprogramm für Medienschaffende. Ziel ist es, Journalisten, Fotografen, Filmemacher, Medienschafffende zu vernetzen und für Themen rund um Religion, Glaube, Kirche, Soziales und Umwelt zu interessieren.

Social-Media-Seminar für Medienkonzil

Was bedeutet Bürgersein in der digitalen Welt? Wie können für Transparenz und Partizipation sorgen, Zivilcourage im Netz fördern – und zugleich für den Schutz unserer Daten eintreten? Als Dozentin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen habe ich ein Seminar über „Social Media“ geleitet. Rund 25 Studierende haben das bundesweite Medienkonzil, das von 21. bis 22. Mai 2015 im Germanischen Nationalmuseum stattfand, mit ihren Beiträgen bereichert – über Twitter und Facebook, Vine und Instagram. Das Medienkonzil  wurde begleitet unter www.facebook.com/medienkonzil und auf Twitter unter @medienkonzil. Die Posts während der Veranstaltung liefen unter dem Hashtag #medienkonzil. Das Impulspapier „Das Netz als sozialer Raum: Kommunikation und Gemeinschaft im digitalen Zeitalter“ kann auf der Seite auch heruntergeladen werden. Das Konzept des Medienkonzils: Die digitale Technik verändert unseren Alltag wie die Erfindung des elektrischen Lichts im 19. Jahrhundert das Arbeiten, das Zusammenleben und den Tagesrhythmus, sowie den Wechsel von Tag und Nacht für die Menschen veränderte. Und: sie verändert unser Denken, wie nur die Entdeckung der Gnade Gottes für jedermann in der Reformation Hand in Hand mit der Technik des Buchdrucks ein neues …

Infodienst Weltreligionen

Neuer „Infodienst Weltreligionen“

Der „Infodienst Weltreligionen“ des epd Landesdienstes Bayern wird einmal monatlich als Mail-Newsletter verschickt. Er umfasst eine Vorschau auf die wichtigsten Fest- und Feiertage von Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus. Zudem enthält er Meldungen, Hintergrundinformationen, Interviews und Berichte. Warum ein Newsdienst Weltreligionen? Unsere Welt wird bunter, die Zahl der Religionen in Deutschland steigt kontinuierlich. Seit zwei Jahren arbeite ich an der Idee, ein Medienportal zum Thema „Weltreligionen“ ins Leben zu rufen. Nun endlich konnte ein Teilprojekt realisiert werden: Seit Dezember 2013 gibt es den „Infodienst Weltreligionen“. Der Newsletter des epd Landesdienstes Bayern informiert regelmäßig über Christentum, Islam, Buddhismus, Judentum, Hinduismus. Wir bieten etwa eine monatliche Vorschau zu den wichtigen Fest- und Feiertagen der Weltreligionen; informieren mit Meldungen, Porträts, Interview und Hintergrundberichten zu den einzelnen Religionen. Besonders freut es mich, dass wir neue Wege gehen und neben Fotografien auch Illustrationen und Infografiken anbieten können. Für die Illustrationen konnten wir namhafte deutsche ZeichnerInnen gewinnen können wie Birgit Weyhe, Ingrid Sabisch oder Maximilian Hillerzeder. Das Logo entwickelte übrigens die Agentur Magma Brand Design in Karlsruhe. Wer mehr über …

Den müden Augen neue Wege zeigen: Georg Baselitz

Er sagt, er habe kein Talent und verdient mit seiner Kunst Millionen. Er bezeichnet Künstler als »Leute, die etwas tun, für das sich andere schämen würden«. Bei ihm steht die Welt einfach Kopf: Georg Baselitz, Maler, Bildhauer und Provokateur, wird am 23. Januar 75 Jahre alt. International bekannt wurde Baselitz mit großformatigen, farbkräftigen Gemälden, bei denen er die Motive auf den Kopf stellte: Da wachsen Bäume aus dem Himmel, Vögel stürzen zum Boden, und Menschen schweben kopfunter auf der Bildfläche. »Ich habe das Bild, das bis dahin galt, nicht akzeptiert und stattdessen mein eigenes aufgehängt«, erklärt Baselitz. Er wolle alte Werte und Traditionen zerstören, »damit im Kopf wieder etwas stattfindet, um den müden Augen neue Wege zu zeigen«.   »Ich bin in eine zerstörte Ordnung hineingeboren«, sagt der Künstler, der 1938 als Hans-Georg Kern in Deutschbaselitz in Sachsen zur Welt kommt. Nach zwei Semestern an der Ostberliner Kunsthochschule wird er 1956 wegen »gesellschaftspolitischer Unreife« von der Hochschule verwiesen – eine Standardbegründung für unliebsame Studenten in der DDR. Also zieht er nach Westberlin und studiert bei …

Medienportal Weltreligionen

Im Evangelischen Presseverband starten wir 2013 ein Projekt zum Thema Weltreligionen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die religiöse Vielfalt in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. Bundesweit gibt es derzeit mehrere hundert verschiedene Religionen und religiöse Bewegungen. Wir möchten die Berichterstattung zum Thema intensivieren. Derzeit suchen wir nach Projekt- und Kooperationspartnern für einzelne Themenfelder.

International Journalist Programme

Mit dem Internationalen Journalistenprogramm (IJP) werden hochqualifizierte Redakteure, Reporter und freie Autoren aller Medien (Print, TV, Radio, Online) gefördert. Die Stipendiaten arbeiten mindestens sechs Wochen als Gastautoren für ausländische Redaktionen ihrer Wahl und als Korrespondenten für ihre Heimatmedien. Ich habe ein Stipendium erhalten und war drei Monate bei der „Trouw“ in Amsterdam. Hier meine ultimativen Tipps für die Gastredaktion: Am ersten Tag: Langsam sprechen. Wenn auf dem Gesicht ein Fragezeichen auftaucht, genau das Gleiche noch einmal wiederholen. KEINE neuen Worte verwenden, sondern exakt das Gleich wiederholen, nur LANGSAM. Einen kleinen Plan malen, auf dem die Sitzplätze und die Namen der Redakteure verzeichnet sind. Namen sind für deutsche Newcomer ein Graus: Was ist der Vorname, was ist der Nachname? Führung durch die Redaktion. Wo sitzt welche Redaktion? Wer ist wofür zuständig? Mit welchen Personen hat die eigene Redaktion viel zu tun? Eine kurze Einführung in den Redaktionsalltag. Wo ist die Toilette? Wie geht das mit der Kaffeemaschine? Wie ist das mit der Kantine oder dem Mittagessen? Die erste Woche: Langsam sprechen. Siehe oben. Den Computer erklären. …